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Aktueller Gemeindebrief

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Aktuelle Predigt:
Datum: 11.03.2020
Von: Christopher Rinke
Thema: Gott bin ich schön

Hören Sie doch mal rein!

"Hoffnung inmitten aller Begrenzung"

Das Osterfest und auch die Osterferien sind vorbei. Der 19. April, auf den wir uns zu Beginn der ersten Beschränkung durch den Corona-Virus eingestellt haben, liegt ebenfalls schon wieder weit hinter uns und ein Ende der Corona-Pandemie ist noch lange nicht in Sicht. Die Einschränkungen machen uns deutlich, wie sehr unser Leben begrenzt ist. Zwar ist uns diese Grenze gerade von Außen gegeben, aber doch wird dadurch deutlich, dass unser Leben der Vergänglichkeit und den Grenzen dieser Welt unterworfen ist. Bereits Paulus hat das festgestellt: Die Welt ist der Vergänglichkeit unterworfen, so hat Gott die Welt geschaffen (Röm 8,20). So ist das und so war es schon immer.

Das, was wir gerade erleben, ist ein Aspekt dieser Vergänglichkeit. Aber alle diese irdischen Grenzen erinnern uns am Ende an die Hoffnung einer göttlichen Welt. Paulus sagt, dass wir „auf Hoffnung hin“ gerettet sind.

Römer 8,24-28

24 Denn wir sind zwar gerettet, aber noch ist alles Hoffnung. Und eine Hoffnung, die wir schon erfüllt sehen, ist keine Hoffnung mehr. Wer hofft schließlich auf das, was er schon vor sich sieht? 25 Wenn wir dagegen auf etwas hoffen, das wir noch nicht sehen, dann müssen wir geduldig darauf warten. 26 In gleicher Weise steht uns der Geist da bei, wo wir selbst unfähig sind. Wir wissen ja nicht einmal, was wir beten sollen. Und auch nicht, wie wir unser Gebet in angemessener Weise vor Gott bringen. Doch der Geist selbst tritt mit Flehen und Seufzen für uns ein – in einer Weise, die nicht in Worte zu fassen ist. 27 Aber Gott weiß ja, was in unseren Herzen vorgeht. Er versteht, worum es dem Geist geht. Denn der Geist tritt vor Gott für die Heiligen ein. 28 Wir wissen aber: Denen, die Gott lieben, dient alles zum Guten. Es sind die Menschen, die er nach seinem Plan berufen hat.

Ja, noch leben wir in dieser Welt und können das Reich Gottes noch nicht überall sehen und spüren. Es bleibt eine Hoffnung, die sich in der Zukunft vollenden wird. Und doch ist dieses Reich Gottes schon da. Wir haben sicher alle schon oft die Gegenwart und Hilfe Gottes erlebt, ohne sie richtig greifen zu können. Trotzdem glauben wir fest, dass Gott da ist. In dieser Hoffnung bestärkt uns der Römerbrief! Ja, wir dürfen hoffen und unsere Hoffnung ist begründet! Und zugleich sind wir trotzdem ungeduldig und unsicher in dieser Situation – und auch das ist in Ordnung! Röm 5,3-5 gibt uns Hinweise zur Geduld und wie ein konstruktiver Umgang mit der Situation uns stärker machen wird. Und auch unsere Unsicherheit und die Erfahrung, keine Worte zu haben und nicht zu wissen, wie es weitergeht, können wir Gott hinhalten. Durch die Kraft des Heiligen Geistes, werden wir Worte finden oder in der Gegenwart Gottes seufzen – und er wird es verstehen.

In dem Sinne möchte ich Ihnen und Euch Mut machen, die Hoffnung nicht aufzugeben und sich mit all Ihren und Euren Sorgen, Ihrer/Eurer Ungeduld und aller Unsicherheit an Gott zu wenden. Er kann selbst in den herausforderndsten Situationen Gutes wirken. Lasst uns die Augen offenhalten und das Reich Gottes in unserem Alltag suchen. Auch wenn es noch nicht klar sichtbar ist, es ist trotzdem schon da und an manchen Stellen dürfen wir es schon jetzt entdecken!

Herzlich,

Ihre/Eure Pastorin Janina Wehde

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.